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Berufswahlorientierung und Lebensplanung als Schwerpunkte des Schulprogramms der Sekundarschule Drimborn

Die Berufswahlorientierung und Lebensplanung in Verbindung mit den verschiedenen Bereichen der Arbeitslehre bilden einen Schwerpunkt der individuellen Förderung an der Sekundarschule Drimborn.

Die drei Unterrichtsfächer im Bereich der Arbeitslehre (AT, AH, AW-L) werden demnächst ab der fünften Klasse durchgängig mit je zwei Doppelstunden pro Woche erteilt (zur Zeit ab der siebten Klasse). Die jeweiligen Stoffverteilungspläne werden im Einklang mit den Kernlehrplänen erweitert. Das Curriculum des Faches Arbeitslehre/Wirtschaft – Lebensplanung integriert viele Elemente der präventiven Arbeit in den Bereichen Ernährung, Suchtprävention, Sexualerziehung, Verkehrserziehung, Sozialkompetenztrainings (u.v.a.m.) wobei die Kooperation mit externen Partnern weiter ausgebaut wird.

Individuelle Förderung im Kontext der Berufswahlorientierung und Lebensplanung im 5. – 10. Jahrgang:

Im 5./6. Jahrgang werden u.a. Berufe und Berufsfelder, in denen Eltern, Verwandte und Bekannte sowie ehemalige SchülerInnen der GHS Drimborn tätig sind, erkundet (z.B. in Form einer eintägigen Exkursion).

Erste Exkursionen führen in Berufsfelder wie Landwirtschaft, Tierpflege, Landschaftspflege, Nahrungsmittelhandwerk (Bäckereien) und andere, der jeweiligen Jahrgangsstufe zugänglichen Handwerke ein.

Das Fach Arbeitslehre-Lebensplanung setzt im 5. Jahrgang mit mindestens einer Wochenstunde ein (falls möglich mit zwei Wochenstunden) und wird im 7. Jahrgang durch das Fach Arbeitslehre-Wirtschaft fortgesetzt.

In den verschiedenen Bereichen der Arbeitslehre und Lebensplanung werden Projekte handlungsorientiert fächerübergreifend durchgeführt, z.B. Projekttage im Tierpark, Arbeit im Schulgarten bzw. auf dem Schulbauernhof, Verkehrserziehung mit der Polizei, dem ADFC und der Verkehrswacht, Ernährungs- und Gesundheitsprojekte wie das gesunde Frühstück, Sexualerziehung in Zusammenarbeit mit Pro Familia, Training der Sozialkompetenzen  mit erlebnispädagogischen Schwerpunkten (…). Hinzu kommen kulturelle Projekte in den Bereichen Theater, Musik, Museen, Bibliotheken (…).

Berufsorientierung im 7./8. Jahrgang:

Im 7. Jahrgang beginnt der Fachunterricht in Arbeitslehre Technik und Hauswirtschaft mit zwei Wochenstunden und im Fach Arbeitslehre-Wirtschaft (1 Std.) sowie der Wahlpflichtunterricht (WPU) mit Angeboten in den Bereichen Arbeitslehre, Gesundheitserziehung, Naturwissenschaften, Kunst/Kultur und mit Angeboten, die auf die Bedürfnisse der Schüler mit verschiedenen Förderschwerpunkten eingehen.

Das erste individuelle Erkunden der Berufswelt beginnt mit der Teilnahme aller SchülerInnen des 7. Jahrgangs am Girls‘ und Boys‘-Day (im Frühjahr). In der Vorbereitung auf und durch die Teilnahme am jährlichen „Girls- und Boys-Day“ sollen geschlechtsspezifische Berufswahlkriterien problematisiert und teilweise überwunden werden. Hilfe bei der Suche nach ihren Stellen erhalten die SchülerInnen durch die Schulsozialarbeiterin und bei Bedarf durch außerschulische Partner. Im Unterricht Arbeitslehre-Wirtschaft und im Fach Deutsch wird dieser Tag vor- und nachbereitet.

Im 8. Jahrgang beginnt die Arbeit mit dem Berufswahlpass, den jede/r Schüler/in im Rahmen der Potentialanalyse erhält und mit eigenen Erkundungs- und Beobachtungsergebnissen füllt. Durch die Teilnahme an der Potentialanalyse zu Beginn der achten Klasse sollen die eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten den SchülerInnen bewusst gemacht werden. Gleichzeitig erproben sich die SchülerInnen durch die Teilnahme an (mindestens) drei Berufsfelderkundungstagen bei außerschulischen Partnern in der Arbeitswelt. Beratungs- und Kursangebote für Jungen durch externe Träger führen wir in diesem Kontext durch (z.B. das Projekt „Soziale Jungs“).

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