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Migration und Integration

Unsere Schulgemeinschaft ist eine bunte Mischung vieler Nationalitäten. Damit spiegelt sie auch eine insgesamt veränderte Gesellschaft wider.

Uns ist es ein besonderes Anliegen, diesen Veränderungen in der Konzeption und Unterrichtsgestaltung Rechnung zu tragen. Wir möchten uns dabei von den vielfältigen Potentialen und Möglichkeiten leiten lassen. Dementsprechend breit sind die unterschiedlichen Angebote aufgestellt:

·         Arbeitsgruppe Integration

Seit 2018 haben wir an unserer Schule ein Arbeitsgruppe Integration. Sie ist neben der Schulleitung mit KollegInnen aus der Lehrerschaft, SonderpädagogInnen, den Sozialarbeiterinnen und ehrenamtlich Tätigen besetzt. Mit der Arbeitsgruppe ist ein Instrument geschaffen, um die unterschiedlichen Entwicklungen in der Schule auch immer unter dem Blickwinkel der Bildungsbeteiligung für alle SchülerInnen zu betrachten.

·         Zweisprachigkeit

Zweisprachigkeit ist nicht nur eine wertvolle Ressource für das persönliche Leben. Sie bietet im schulischen Rahmen auch die Möglichkeit mit einer guten Note in der Muttersprache eine evtl. schlechtere Englischnote im 10. Schuljahrgang auszugleichen. In Abstimmung mit den betroffenen Personen werden bei uns jedes Jahr viele SchülerInnen zu den herkunftssprachlichen Prüfungen angemeldet.

·         Herkunftssprachlicher Unterricht

Darüber hinaus bieten wir seit dem Schuljahr 2006/07 an unserer Schule für alle Jahrgänge herkunftssprachlichen Unterricht (HKU) in Türkisch an. Dabei sind die Inhalte im Regelunterricht und im HKU Türkisch aufeinander abgestimmt und gewährleisten so eine optimale Förderung.

·         Internationale Sprachförderklassen

Seit August 2013 unterrichten wir auch neu zugewanderte SchülerInnen in Internationalen Förderklassen. Die Vorerfahrungen dieser SchülerInnen sind ebenso unterschiedlich wie ihr Bildungsniveau. Das macht eine besonders intensive Begleitung und auch andere Unterrichtskonzepte erforderlich. Diese Klassen werden zusätzlich von einer Schulsozialarbeiterin begleitet (siehe Schulsozialarbeit für Integration).

·         Stärkung der Lesekompetenz

Die Schulkonferenz im Schuljahr 2017/18 hat die Stärkung der Lesefähigkeit als Querschnitts- und Gesamtaufgabe für die Schule festgeschrieben. Der Zugang zur deutschen Sprache und damit verbunden auch zu Teilen des kulturellen Wissens ist von zentraler Bedeutung, um sich sowohl ins Schulsystem, als auch in die neuen Lebenswelten zu integrieren. Dieser Ansatz wird durch zusätzliche sozialpädagogische Angebote begleitet, um das Thema Lesen bewusster bzw. sichtbar zu machen. Neben der Unterstützung der Lesekompetenz als Schlüsselqualifikation gilt es, einen positiven Zugang zum Lesen und über das Lesen hinaus auch zu unterschiedlichen Themenfeldern zu fördern. Ziele dieser Angebote sind:

Ø  Zugang zu anderen Lebenswelten, Rollenbilder durch die Auseinandersetzung mit den Texten, Geschichten, Bildern ermöglichen

Ø  Ein gemeinsam geteiltes kulturelles Wissen ( über Geschichten, Gedichte, Autoren,..) vermitteln

Ø  Gesprächsanlässe, einen Austausch zu entwicklungsrelevanten Themen (Liebe, Freundschaft, Familie, Computer- und Spielewelt, u.a.) anregen

Ø  Alternative Freizeitbeschäftigungen erproben

Ø  Kompetenzen für alle Lebensbereiche stärken

Ø  Zugang zu kulturellen Einrichtungen, anderen Lebensräumen (Ausstellungen, Bibliotheken, u.a.) eröffnen

Ø  Erweiterung des Wortschatzes und zusätzliche Aspekte der Bildungssprache thematisieren

 

 

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